Jack Culcay

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... wurde unter dem Namen Jack Robert Culcay-Keth am 26. September 1985 in Ambato, Ecuador geboren. Als Jack Culcay fünf Jahre alt war, zog seine Familie im Jahre 1991 mit ihm von Ecuador nach Deutschland.

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Jack Culcay
Sauerland 2013

Biographie
Jack Culcay Jack Culcay Jack Culcay

Der Boxer wurde unter dem Namen Jack Robert Culcay-Keth am 26. September 1985 in Ambato, Ecuador geboren. Als Jack Culcay fünf Jahre alt war, zog seine Familie im Jahre 1991 mit ihm von Ecuador nach Deutschland.

Den Weg zum Boxen fand Culcay 1997 durch seine Familie. Sein Vater Roberto war selbst Boxer und auch sein Bruder Michael boxt. Bis zu seinem zwölften Lebensjahr spielte Jack Culcay allerdings noch, wie die meisten seiner Alterskollegen, Fußball. Doch als sein Vater ihn eines Tages mit ins Box-Gym der TG Darmstadt nahm, war seine Leidenschaft fürs Boxen geweckt.

Bei den Junioren zeigte Culcay noch inkonstante Leistungen, doch als er 2004 zu den Senioren wechselte, folgte ein Schub.

Bereits im Jahre 2007 hatte Culcay dann eine starke Bilanz: Von 81 Kämpfen gewann er 50. Unter anderem wurde er Zweiter beim Chemiepokal, wo er erst im Finale gegen Alexander Miller unterlag. Außerdem gewann er erstmals in seiner Karriere den Deutschen Meistertitel. Culcay besiegte Rinat Karimow nach Punkten mit 15:10.

Anschließend erreichte Culcay bei der WM in Chicago einen hervorragenden Rang fünf. Dort verlor er gegen den späteren Weltmeister Demetrius Andrade (USA).

Auch 2008 setzte sich seine Erfolgsgeschichte fort. Nach dem zweiten Platz im Vorjahr gewann Culcay den Chemiepokal in Halle. Im Finale deklassierte er den Australier Gerard O’Mahony mit 22:7. Nach dem Turnier wurde Culcay zudem als technisch bester Boxer geehrt.

Bei den Olympischen Spielen musste Culcay einen Rückschlag verdauen. Doch die Niederlage bei Olympia machte er schnell vergessen, indem er in Straubing zum zweiten Mal Deutscher Meister wurde. Das Finale gewann er mit 10:7 gegen Dieter Döhl.

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Noch im selben Jahr folgte dann der größte Erfolg seiner jungen Karriere. In Liverpool, England wurde Culcay Vize-Europameister. Dabei war der Titel sogar zum Greifen nah gewesen. Im Finale gegen den starken Weißrussen Mohamed Nurudzinau führte er zwischenzeitlich 5:3. Doch 15 Sekunden vor Ende der Runde drei nahm der Ringarzt den Deutschen wegen eines aufgeplatzten alten Cuts auf dem Jochbein aus dem Kampf.

Bei den Weltmeisterschaften in Mailand machte „Golden Jack“ seinem Ruf als bestem deutschen Amateurboxer alle Ehre. Dort schrieb der Darmstädter Geschichte und gewann als erster Deutscher seit 14 Jahren die Goldmedaille. Im Finale besiegte er den Russen Andrej Samkovoj mit 7:4.

Noch im gleichen Jahr gab der Darmstädter seinen Wechsel zu den Profis bekannt.

In Schwerin gewann er am 19. Dezember 2009 gegen Jindrich Kubin beim ersten Einsatz als Berufsboxer einstimmig nach Punkten.

In 2012 erfolgte der Wechsel vom Universum-Boxstall zum Team Sauerland und noch im selben Jahr, am 25. August 2012 erhielt „Golden Jack“ die Chance seinen ersten Titel im Profigeschäft zu erringen. Diese nutzte er eindrucksvoll und holte sich durch einen technischen K.o. in Runde drei über den Franzosen Frederic Serre den WBA Intercontinental Titel.

Ein Jahr später folgte dann allerdings die erste Profiniederlage gegen Guido Nicolas Pitto, für die er sich jedoch nur einige Monate später revanchierte. Einige weitere Siege katapultierten Jack Culcay in die Position, um die vakante Interims-Weltmeisterschaft des Verbandes WBA zu erringen. Kurz bevor es zu dieser Chance kam, wechselte er Anfang 2015 zu Trainerlegende Ulli Wegner und erzielte gleich am 9. Mai in Frankfurt gegen Maurice Weber seinen Weltmeistertitel.

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